Sa . 9 . Dez . 2023 – 17:00 Uhr

Brahms Trio Hamburg


Solveigh Rose, Violine
Clemens Malich, Violoncello
Wolf Harden, Klavier

Joseph Haydn: Trio in C-Dur Hob. XV: 27
Johannes Brahms: Trio Nr. 3 c-moll, op. 101
Franz Schubert: Trio B-Dur, op. 99

Das Debut des Brahms Trio Hamburg fand Im September 2017 im Großen Saal der Elbphilharmonie statt. Werke von Mozart, Mendelssohn und ihrem Namensgeber Johannes Brahms standen auf dem Programm. Seit diesem beeindruckenden Start widmet sich das auch freundschaftlich miteinander verbundene Trio mit große rHingabe und Leidenschaft dem gemeinsamen Musizieren und Konzertieren. Spannende Programme in Kombination mit darauf abgestimmten Rezitationen, vorgetragen von Clemens Malich, sind die besondere Qualität ihrer Konzerte. Seit 2023 spielt das Brahms Trio Hamburg in neuer Formation: Solveigh Rose und Clemens Malich konnten den renommierten und in der Klaviertrioliteratur einzigartig bewanderten Pianisten Wolf Harden für sich gewinnen, den das Kammermusikpublikum noch aus Trio Fontenay Zeiten in bester Erinnerung haben wird.

Solveigh Rose,
gebürtige Lübeckerin, erhielt ihre musikalische Prägung von dem früheren 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und begnadetem Pädagogen Thomas Brandis.  Sie gehört zu den ersten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter Kent Nagano.  Mehrere CD- Produktionen als Kammermusikerin liegen vor. Klaviertriokonzerte führten sie in mehrere europäische Länder sowie zum Internationalen Musikfestival nach Puebla, Mexiko. Bei ihren solistischen Auftritten wurde sie unter anderem begleitet vom Sinfonieorchester Berlin, dem Philharmonischen Orchester Lübeck unter Gerd Albrecht und dem Philharmonischen Staatsorchester unter Kent Nagano. Produktionen beim SFB, sowie dem früheren Rias Berlin und dem NDR ergänzten diese.
Neben ihrem Engagement als Orchester- und Kammermusikerin widmet sich Solveigh Rose intensiv der Nachwuchsförderung als Violinpädagogin und Kammermusik-Coach.  Sie spielt auf einer Violine von Gasparo da Salò, Brescia 1580, einer großzügigen Leihgabe aus Privatbesitz.

Clemens Malich
am Violoncello wurde zwar in Freising bei München geboren, verbrachte aber einen Großteil seiner Kindheit in Istanbul. Nach Studien in München, Hamburg und London wurde er mit 29 Jahren als einer der jüngsten Professoren Deutschlands an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg berufen, wo er seither Violoncello, Methodik und Didaktik, sowie Hochbegabte unterrichtet. Er spielte in Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Münchner Philharmonikern unter Dirigenten wie Sir Georg Solti, Leonard Bernstein und Lorin Maazel. Zahlreiche CD-Produktionen liegen vor. Er dirigiert die 3 Mendelssohn-Jugendorchester in Hamburg,  wofür er u.a. mit dem Europäischen Nachwuchsorchesterpreis ausgezeichnet wurde.  Sie spielten unter seiner Leitung bereits in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Dvorak und Smetana Saal in Prag und auf Einladung der Elbphilharmonie in den Eröffnungswochen als erstes Jugendorchester weltweit im Großen Saal der Elbphilharmonie.

Wolf Harden
machte schon während seiner Schulzeit durch Konzertauftritte nachdrücklich auf sich aufmerksam, und sein Berliner Debüt kommentierte 1982 die Morgenpost mit den Worten: „Harden schlug ein wie ein pianistischer Blitz aus heiterem Himmel“, der Tagesspiegel schrieb: „das Debüt des 20jährigen wurde zu einem Erlebnis, wie man es in Jahrzehnten nicht erlebt“. Der Sohn einer Klavierlehrerin und eines Musikwissenschaftlers machte sich früh einen Namen durch Darstellungen hochvirtuoser Klaviermusik. 1980 gründete er ein Klaviertrio, das sich als eines der führenden Ensemblesinternational profilierte. Der Name Trio Fontenay wurde zum Synonym für höchste Qualität in der Kammermusikwelt. 2006 trennten sich die Mitglieder des Ensembles. Wolf Harden hat als Solist und Kammermusiker auf der ganzen Welt gespielt, eine umfangreiche Diskografie dokumentiert sein künstlerisches Wirken, darunter die Klaviertrios von Mozart, Beethoven, Schumann und Brahms. Bei Naxos sind diverse Solo-Aufnahmen erschienen, darunter das Gesamtwerk für Klavier von Ferruccio Busoni, das vom BBC Music Magazine als „gegenwärtige Messlatte…für Busoni-Spiel“ beschrieben wurde